
UX/UI DESIGN
Sportapp- Projektüberblick
Problemstellung
Die Suche nach öffentlichen Sportmöglichkeiten in der eigenen Umgebung gestaltet sich oft als zeitaufwendig und mühsam. Aktuell gibt es keine zentrale Plattform oder App, die eine umfassende und aktuelle Datenbank von öffentlichen Sportorten bietet. Viele Sportbegeisterte müssen sich auf mühsame Recherchen, Mundpropaganda oder Zufallsentdeckungen verlassen, um geeignete Orte zu finden. Das führt zu einer ineffizienten Nutzung der vorhandenen Sportmöglichkeiten und einer begrenzten Vernetzung von Sportbegeisterten in der eigenen Umgebung.
Zielformulierung
Die App soll es den Nutzenden ermöglichen, ihre sportlichen Aktivitäten spontan zu planen und flexibel zu gestalten. Sie sollen in der Lage sein, schnell und einfach nach Orten zu suchen, an denen sie ihre bevorzugte Sportart ausüben können, ohne lange Recherchen durchführen zu müssen. Die App soll dazu beitragen, die sportliche Aktivität in der eigenen Umgebung zu fördern, die Menschen zu einem gesunden Lebensstil zu motivieren und eine lebendige Community von Sportbegeisterten aufzubauen.
Umfang: 5 Tage Sprint
Rolle: Research, Ideation, User Flows, Low-Fidelity Prototyp, High-Fidelity Prototyp
Programme: Figma, Adobe Photoshop, Adobe Illustrator
Research + Ideation
Die User Journey beschreibt den Prozess, wie man einen Freiplatz in seinem ersten Tag im Urlaub findet. Der/Die Anwender:in befindet sich also in einer ungewohnten Umgebung, ist aber gut gelaunt und freut sich darauf gleich Sport zu machen.
User Journey - Freiplatzsuche

Erkenntnisse
Die Erkenntnisse der User Journey Map zeigen, dass die Nutzer:innen eine positive Grundstimmung im Urlaub haben. Allerdings kann diese Stimmung getrübt werden, sobald sie sich orientieren möchten und Schwierigkeiten haben, Informationen zu finden. Um den Urlaub unbeschwert genießen zu können, ist es wichtig, die Suche nach Informationen auf eine lockere Art und Weise zu unterstützen. Ein intuitives und einfaches Nutzungserlebnis kann dabei helfen, den Nutzer:innen eine entspannte und sorgenfreie Urlaubserfahrung zu ermöglichen.
Personas


Erkenntnisse
Diese Methode zeigt, dass sowohl Jadwiga als auch Ernesto potenzielle Kunden für eine App sind, die ihnen hilft, öffentliche Orte für Sport in ihrer Umgebung zu finden. Beide haben unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen, aber sie teilen das Ziel, ihre sportlichen Aktivitäten zu erweitern und neue Orte zu entdecken. Die App sollte daher eine breite Palette von Sportarten abdecken und Funktionen bieten, die es den Nutzern ermöglichen, ihre Erfahrungen zu teilen und sich mit anderen Sportbegeisterten zu vernetzen.
Moscow Methode

Erkenntnisse
Besonders wichtig bei der Gestaltung dieser App ist ihre Zugänglichkeit. Wie ihr Thema muss sie Spontanität und Leichtigkeit durch ein schnell verständliches Interface vermitteln. Funktional sollte sie, neben den "Hardfacts" zu den Sportstätten, den Gemeinschaftsgedanken fördern. Über Bewertungssysteme, Chatangebote oder Verabredungen kann sich eine Community bilden, die über den Sport hinaus verbindet.
Wireframes bis Prototyp
Die ersten zeichnerischen Entwürfe implementieren die Researchergebnisse in ein Interfacedesign. Dieses soll dabei einen aufgeräumten, gut sortierten Eindruck machen und darüber hinaus eine gestalterischen Charakter entwickeln.
Low-Fidelity Prototyp
Suchfunktion
Die Buddi-App soll dabei helfen, sich einen möglichst individuellen Eindruck von seiner Umgebung zu bekommen. Deshalb muss auf den ersten Blick erkennbar sein, wo die Nutzer:innen nach ihren persönlichen Interessen suchen, bzw. die Ergebnisse filtern, können. Dieses Suchfeld ist deshalb prominent oben in der Mitte des Homescreens platziert.
Favoritenauswahl
Die App soll neben dem Standort auch Informationen über Beschaffenheit, Auslastung usw. enthalten, um die Sportbedingungen ideal einschätzen zu können. Das basiert im Idealfall auf dem Feedback anderer Nutzer:innen. Ist man von einer Sportstätte überzeugt, muss der Weg zu Navigation kurz und intuitiv sein.

Erkenntisse
Die Basis der Buddi-App sollte eine Kartenansicht sein, auf der sich alles Weitere aufbaut. Die wichtigsten Informationen, nämlich welche Sportstätten sich in der unmittelbaren Umgebung befinden, sind so direkt ersichtlich. Der Austausch mit andern Sportbegeisterten in der Umgebung ist ein essenzieller Teil der App und direkt in der Tab-Bar zu finden.
Der Look der App darf dabei verspielt und unterhaltsam sein, aber muss dennoch bei der Orientierung helfen. Schließlich soll sie bereits den Spaß transportieren, weswegen sie ursprünglich installiert wurde.
High-Fidelity Prototyp
Der Homescreen ist eine Karte, die zeigt welche Sportstätten sich aktuell in der näheren Umgebung befinden und beantwortet damit direkt die zentrale Frage der App. Über Icons wird kommuniziert, um welche Sportart es sich jeweils handelt. Hier beginnt die Navigation durch die App.
Über die Tab-Bar kommt man direkt zu seinen Highlights. Hier findet man seine/ihre Community, die favorisierten Sportstätten und kann bestimmen, nach was der Homescreen gefiltert wird.

Erst wenn ein Icon ausgewählt wird, setzt es sich farblich vom Rest der Karte ab und zeigt Detailinformationen zur Auswahl.

Über die Suchfunktion lassen sich sehr präzise Angaben machen.

Styleguide
Die Akzentfarbe, ein blau-violett Farbverlauf, soll einen farbenfrohen, fröhlichen, möglichst inklusiven und dabei gut leserlichen Eindruck auf die Nutzer:innen haben. Die Farben der Icons sollen einen möglichst großen Kontrast zueinander haben, um sie klar unterscheiden zu können. Durch ihre flächige Gestaltung bekommen die Icons eine gesetzte Atmosphäre.

Ausblick
User-Test müssen zeigen, ob die Nutzer:innenführung sich bewährt. Außerdem ist es interessant, den Communitygedanken noch präsenter zu machen. Gibt es evtl. Trainingsgruppen oder können Menschen Workouts anbieten? Der Transfer zur kommerziellen Nutzung war sicher nicht der Initiator dieses Entwurfes, aber kann dennoch neue Potentiale offen legen.
